Vom ökumenischen Pilgern in Lüneburg am 07.05.2017

in der St. Marienkirche werden die Pilgerinnen und Pilger von der Madonna erwartet.
die Pilgergruppe versammelt sich in St. Marien
Pfarrer Dechant Carsten Menges erläutert die Bedeutung der Madonna von St. Marien
die Pilgergruppe in St. Marien
Aufbruch in St. Marien
unterwegs nach St. Johannis
Reformationstor bei St. Johannis
das Reformationstor wird erklärt
Jasus und die Sünderin
Auf dem Weg von St Johannis zur Christuskirche
Christuskirche
Christuskirche
Impuls in der reformierten Gemeinde
Impuls in der reformierten Gemeinde
Anbetung, Ehre, Dank und Ruhm ....
Geh deinen Weg nicht allein ....
Das Boot im Sturm
Geh deinen Weg nicht allein ....
Geh deinen Weg nicht allein ....
Aufbruch von der Reformierten Kirche am Schwalbenberg
unterwegs nach Wilschenbruch
unterwegs nach Wilschenbruch
Brücke Wilschenbruch
Pause an der Teufelsbrücke
schweigend im großen Kreis unweit der Teufelsbrücke
Hindernisse überwinden
warten, bis alle da sind
am Bockelsberg angekommen
Segensworte in der EFG
Abschluß in der EFG
Kirche & Pilgern, Der Weg ist das Ziel, Landeszeitung 06.05.2017

Gemeinsam unterwegs, die Stationen des Pilgerwegs mit Impulsen zum nach Denken, hier ein kurzer Rückblick:

1. Beginn des Pilgerweges in St. Marien: Impuls-Gedanken zur Madonna von St. Marien aus Gandersheim (15.Jhdt.) , die nach der Reformation zerstört wurde, in ca. 30 Stücke zerschlagen und später wieder zusammengesetzt und  restauriert wurde. Ein Geschenk vom Uelzener Dechant zur Einweihung der neu erbauten St. Marien-Kirche 1963, der sie bis dahin als Erbe aufbewahrt hatte. Ein Sinnbild für das, was zur Reformationszeit zerschlagen wurde und nun nach und nach wieder in ökumenischer Vielfalt zusammengesetzt wird und neue Bedeutung in der christlichen Glabensgeschichte erlangt.

2. Station am Reformationstor vor St. Johannis: Verschiedene Bilder der Kirchenkunst zeigen einen Glaubensweg anhand der Verbildlichung Biblischer Geschichten bis in unsere Zeit. Von Lucas Cranach der Luther malt, bis in die moderne Malerei, bei der man nicht beim ersten Blick sieht, was das Bild aussagt und eine Auseinandersetzung nötig ist.

3. Station, die Reformierte Christuskirche: mit der Kanzel in Form eines Schiffsbugs. Die Symbolik des Innenraumes erinnert daran, dass auch die Gemeinde heute in stürmischen Zeiten, wie die Jünger in der Geschichte von der Sturmstillung im Boot, nicht allein ist, sondern sich auf die Anwesenheit Jesu verlassen kann. Die reformierte Gemeinde in Lüneburg ist Zeugnis einer wechselvollen Migrationsgeschichte der verfolgten französischen Hugenotten nach Lüneburg.

4. Station, der Rastplatz an der Teufelsbrücke: mit einer Stärkung und Erfrischung mit Kuchen, Wasser und Kaffee und einer Zeit der Gespräche und im Schweigen im großen Kreis.

5. Station, die Ev. Freikirchliche Gemeinde (Baptisten): Kirchen sind Raststätten, in der Wichernstrasse der dritte Bau der Gemeinde in Lüneburg, der 1980 entstanden ist. Das Dach, das an ein Zeltdach erinnert, ist ein Hinweis darauf, dass wir als Christen "Menschen des Weges" sind, Menschen, die unterwegs sind und für die jede Kirche eine Raststätte ist. "Wer Pilgert braucht Raststätten." Das Wort Kirche (Kyrie) bezeichnet die Menschen, die zum Herrn gehören, zu dem Herren Jesus Christus. Besonderheit dieser Kirche ist das große Taufbecken für Glaubende, die ganz untergetaucht werden.

 

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Kommentare

Mich hat dehr beeindruckt, das gemeinsame Singen von Liedern, die ich teils vorher nicht kannte, das Reden miteinander, obwohl wir uns teilweise nicht kannten und das Lauschen im gemeinsamen Schweigen.

das Wetter war ideal, den Weg und die Gespräche fand ich sehr anregend, wirklich gut vorbreitet! Dank an die Initiatoren!

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